Handy_IIIJa, ich benutze auch ein Smartphone. Ja, ich bin noch berufstätig. Nein, das ist nicht der einzige Grund, warum ich mein Smartphone benutze. Jetzt nochmal zurück auf Anfang. Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die andere radikal bekehren wollen, aber ich bekommen einen Hals, wenn Freunde älteren Jahrgangs den Nutzen rigoros anzweifeln. Leider sind das vielfach Mitmenschen, für die schon das Einlegen einer Videokassette höchsten technischen Sachverstand erfordert und die somit nicht unbedingt als Trendsetter zu bezeichnen sind. Und nun versuche mal, diese Individuen für die Möglichkeiten eines Smartphones zu begeistern. Da hört der Spaß auf.

Da steht man nun mit seiner Begeisterung, fassungslos darüber, wie simpel man abgebügelt werden kann. „Das brauche ich nicht, ich will nur telefonieren“ lautet meist die stereotype Antwort wie aus der Pistole geschossen, bevor man überhaupt mit den erweiterten Funktionen punkten kann. Und gerade weil die Antwort so schnell abgefeuert wird, weiß man, dass es sich hierbei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine Schutzbehauptung handelt. Mittlerweile wirkt es ja doch irgendwie peinlich, wenn man gar keine Peilung zu dem Thema hat. Diese Blöße will sich eben doch niemand geben. Gibt man jetzt auf?

Eigentlich bildet sich ein tiefes Mitleid für diese Haltung und weckt meist meinen sportlichen Ehrgeiz. Die Erfahrung hat aber gezeigt, missionieren hilft in diesen Fällen auch nicht. Das wäre auch so, als würde man einem Neandertaler ein Auto vor die Höhle stellen und sich wundern, wenn er er nicht gleich losfährt. Was macht man nu? Missionieren? Nee! – Kapitulieren? Auch nicht. oder?

Wie seht ihr diese Situation? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Gehört ihr mehr zu den Verweigerern oder zu den Smartphone Nutzern.

Lasst mich eure Meinung wissen.

Showing 3 comments
  • Jürgen
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    Ich versuche den Anschluss an die rasante Entwicklung zu halten.
    Das wird immer schwieriger. Die Entwicklung wird immer schneller
    und die das eigene Tempo immer langsamer.
    J.

    • Andreas
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      Och, ich finde man kommt auch langsam voran. Hauptsache, man bewegt sich überhaupt. Wer stehen bleibt, wird leicht überholt. Außerdem muss man nicht alles anwenden, was die Technik so bietet. Eine gesunde Neugier sollte man sich aber erhalten, das motiviert ungemein.

  • Hosting
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    Wie jeder Mensch mag ich ein bisschen Luxus. Fernreisen, schon. Spa?ausfahrten, super. Schick essen gehen, schmackofatz.

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